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Matthias
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Laut der Fachzeitschrift European Respiratory Journal (2008, Band 31, Nr. 2) gilt der zusammenhang, dass je länger und je mehr
Cannabis geraucht werde, umso höher liege das Risiko für Lungenkrebs - und das unabhängig vom Tabakkonsum. Das bedeutet
dieser Zusammenhang zeigte sich unabhängig von den übrigen Rauchgewohnheiten. An der Untersuchung hatten insgesamt 79
neuseeländische Lungenkrebspatienten im Alter unter 55 Jahren teilgenommen. In der Gruppe mit hohem Cannabis-Verbrauch (über
10 Jahre hinweg 1 Joint täglich oder 5 Jahre lang 2 Joints am Tag) war das Risiko für Lungenkrebs 5,7 Mal höher als bei den
übrigen Patienten. Obwohl in dieser Studie nur eine relativ kleine Gruppe berücksichtigt wurde, zeigt sie ganz klar auf, dass
langfristiges Cannabis-Rauchen das Lungenkrebsrisiko deutlich erhöht. Außerdem ist festgestellt worden, dass der Rauch eines
Joints bis zu zwanzigmal mehr schädliches Ammoniak enthält als der einer Zigarette.
Weitere information:
In Deutschland wird immer mehr Cannabis für den Drogenkonsum angebaut. Demnach wurden im vergangenen Jahr über 80
Freiluft- und fast 350 geschlossene Hanf-Plantagen entdeckt. Seit zwei Jahren sei eine Zunahme zu beobachten, hieß es beim
BKA. Das Rauschgift ist laut BKA meist für den niederländischen Markt bestimmt.
Weitere Information:
http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080328/twl-laut-bka-wird-in-deutschland-immer-m-19ca310.html
Für die «Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen» (ESPAD) wurden annähernd 12 500 Schülerinnen und
Schülern der neunten und zehnten Klasse in Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, dem
Saarland und Thüringen befragt. Demnach erhöhte sich der Anteil der Biertrinker unter den Neunt- und Zehntklässlern von 56
Prozent (2003) bis ins vergangene Jahr auf fast 67 Prozent. Auch der Konsum von harten Spirituosen - in dieser Altersgruppe
eigentlich noch verboten - stieg an. Er erhöhte sich von rund 53 auf 57 Prozent.
Unter den alkoholbedingten Folgeproblemen dominiert die Gewalt: 21 Prozent der Jungen gaben an, durch Alkoholkonsum
in eine gewalttätige Auseinandersetzung verwickelt worden zu sein. Weiter beeinflusst Alkoholkonsum den
unzureichenden Schutz bei sexuellen Kontakten: So hatten 8,4 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler unter
Alkoholeinfluss sexuellen Verkehr ohne Kondom.
Weitere Information:
http://de.news.yahoo.com/gp/20080320/thl-alkoholkonsum-unter-deutschen-jugend-d343981.html
Laut BKA starben starben im vergangenen Jahr 1.394 Menschen an den Folgen ihrer Sucht, bzw. dem Gebrauch illegaler Drogen.
Das sind 98 mehr als noch 2006. Das letzte Mal, dass im gesamten Bundesgebiet die Zahl der Drogentoten stieg, war im Jahr
2000, als die Behörden 2.030 Fälle zählten.