Pressespiegel
Hirnentwicklungsschäden durch Alkohol
Einer neueren Studie zufolge, hat der übermäßige Alkoholkonsum besonders im Teenager-Alter schädigende Folgen für die Hirnentwicklung.
Durch übermäßigen Alkoholkonsum kann der Hippocampus (Teil des Hirns: Zuständig, dass Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis übergehen) beeinträchtigt werden, sodass Gedächtnisprobleme auftreten können.
Übermäßiger Alkoholkonsum im Jugendalter kann die in dieser Zeit sehr intensive Hirnentwicklung bremsen und somit dazu führen, dass der Hippocampus in seiner Entwicklung gestört und sich somit verkleinert.
Vor allem Black-Outs, die nach massivem Alkoholkonsum auftreten und bei denen ein sogenannter „Filmriss“ entsteht, sodass Erinnerungslücken bleiben, gelten als Warnsignal für bevorstehende Schäden in der Hirnentwicklung, da bereits hierbei der Alkohol dafür sorgt, dass die Speicherung in das Langzeitgedächtnis nicht funktioniert.
Quelle:
http://www.drugcom.de/?uid=9edb49ca0c6be2e0676c667e8dadf395&id=topthema&sub=91
Drogen- und Suchtbericht 2008
„Die problematischen Konsummuster nehmen vor allem bei jungen Menschen zu“, sagte Sabine Bätzing im Rahmen der Vorstellung des neuen Drogen- und Suchtberichts am 05. Mai in Berlin.
Immer mehr Jugendliche trinken Bätzing zufolge exzessiv Alkohol. Die Krankenhauseinweisungen wegen Alkoholmissbrauchs haben sich seit 2000 auf aktuell 19.500 Fälle verdoppelt (bei den 10-20 Jährigen). Durchschnittlich waren es bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren 50,4 Gramm reiner Alkohol in der Woche (fast vier 0,3l Flaschen Bier). Im Jahr 2005 lag dieser Wert mit 34,1 Gramm noch niedriger. Das sogenannte „Binge Drinking“ trat bei 26 % der Jugendlichen auf, 2005 waren es noch 6 % weniger. Sabine Bätzing machte für die steigenden Zahlen auch die Alkoholwerbung verantwortlich. Sie fordere eine wirkungsvollere Selbstkontrolle der Alkoholwirtschaft, beklagte Mängel bei der Umsetzung des Jugendschutzes und schloss auch von Experten geforderte Werbeverbote nicht aus. In Bezug auf Erwachsene erklärte Bätzing, dass 9,5 Millionen Menschen Alkohol in riskanter Weise konsumieren und 1,3 Millionen Personen alkoholabhängig seien.
Erfreut zeigte sich Bätzing hingegen bezüglich der Zahlen jugendlicher Raucher. In nun sechs Jahren sei der Anteil jugendlicher Raucher um 10 % auf 18% gesunken. Gleichzeitig habe auch der Anteil jugendlicher Gelegenheitskiffer abgenommen (von 22 % auf 13% in drei Jahren). Regelmäßiger Missbrauch oder die Abhängigkeit von Cannabis stiegen jedoch auf 600 000 vorwiegend junge Erwachsene.
Obwohl die Zahlen in den letzten Jahren rückläufig waren, stieg die Zahl der Drogentoten seit 2006 um 7,6% auf 1394 Menschen. Bätzing nannte Perspektivlosigkeit und das gestiegene Alter von Heroinabhängigen als mögliche Gründe, die genauen Ursachen seien jedoch noch nicht bekannt. Im Zuge dessen erläuterte Bätzing, dass sie hoffe, dass die Diamorphinbehandlung noch flächendeckend ausgedehnt werde. Der Konsum illegaler Drogen sei rückläufig (200 000 Personen).
Ein Drittel der Erwachsenen rauche, wobei Bätzing in diesem Rahmen auch auf das Nichtraucherschutzgesetz einging. Sie sagte, dass einer Umfrage zufolge 71% der Erwachsenen das Rauchverbot begrüßen würden und wies darauf hin, dass das Nichtrauchen in Gaststätten bald normal werde. Des Weiteren forderte sie die Länder auf, auf Ausnahmeregeln wie Raucherräume zu verzichten, da diese eine Rechtsunsicherheit mit sich brächten.
Insgesamt seien 1,4 Millionen Menschen medikamentenabhängig (vorwiegend Schlafmittel), wobei es sich bei 70% der Abhängigen um Frauen handelt.
Insgesamt hat es im Jahr 2007 mehr Drogentote gegeben. Bätzing erläuterte, dass 42 000 Menschen an den Folgen von Alkoholmissbrauch sterben, 140 000 durch das Rauchen und 3 300 Personen durch Passivrauchen.
Quelle:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/19746
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/354/172842/
Verlängerung der Heroinvergabe vorerst bewilligt
Sabine Bätzing (Drogenbeauftragte der Bundesregierung) äußerte in einer Pressemitteilung, dass ihr der Fortgang der Diamorphinbehandlung am Herzen liege und sie sich daher auch weiterhin dafür einsetze. Sie trete weiterhin dafür ein, dass der Gesetzesentwurf möglichst bald durch den Bundestag verabschiedet werde. Basis für die Fortführung der heroingestützten Behandlung ist die rechtliche Grundlage in Form einer Ausnahmeregelung nach §3, Abs. 2 BtmG. Eine Genehmigung für die Diamorphinbehandlung haben alle 7 Standorte bekommen, allerdings zeitlich begrenzt (Hamburg und München bis Mitte 2008, alle anderen Standorte bis Mitte 2010). Frankfurt, Karlsruhe und Köln haben entsprechende Anträge gestellt und können nun neue PatientInnen aufnehmen.
Während die endgültige Entscheidung bezüglich einer langfristig angelegten Diamorphinbehandlung noch aussteht und dementsprechende Änderungen auf politischer Ebene augenscheinlich jedoch noch nicht angestrebt werden, gibt es viele Reaktionen auf die derzeitige Situation und die zunächst weiterhin genehmigte Fortführung der Heroinbehandlung.
So vergleicht z.B. Prof. Dr. Heino Stöver (Vorsitz von akzept e.V.) den politischen Stillstand bzw. die ledigliche Verlängerung der Modellprojekte der Diamorphinbehandlung in den 7 Städten als „Rückfall“, aus dem man lernen kann. Die Verlängerung sei zwar ein erster Schritt, jedoch gebe es vorerst keine Übernahme der Diamorphinbehandlung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Folglich wirft sich die Frage auf, was die Politik daran hindert, Heroin als verschreibbare Substanz in das BtmG aufnehmen zu lassen, wo doch überaus positive und überzeugende Ergebnisse vorliegen. Nicht nur die deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes sondern auch die Stabilisierung der sozialen Situation und eine positive Entwicklung der Arbeitssituation ergeben, dass Heroin für bestimmte Patienten dem Methadon gegenüber überlegen ist. (vgl. www.heroinstudie.de) . Stöver äußert, dass das Abstinenzkonzept derzeit wieder „Hochkonjunktur“ habe und der Charakter der Opiatabhängigkeit nicht verstanden wird, da Abstinenz nicht für jeden und zu jeder Zeit die einzige Option sei, die Krankheit zu bewältigen. Das Abstinenzziel schränke den Blick viel mehr ein für die vielen erreichten Erfolge (psycho-soziale und gesundheitliche Stabilisierung, sehr viel geringere Risiken bzgl. Kriminalität und sozialem Ausschluss). Die Abstinenzfixierung setze sowohl Abhängige als auch Behandler ständig unter Druck und verhindere somit ein „ruhiges und nachhaltiges Management dieser chronischen Erkrankung“. Bis zu dem Zeitpunkt des Ausstiegs aus der Methadon- bzw. Heroinverschreibung sei harm-reduction jedoch sehr wichtig, da das Ziel der Abstinenz sonst nicht mehr erstrebenswert scheint. Somit sollten die positiven Ergebnisse dieser Studie und die Erkenntnisse aus anderen Ländern, wie z.B. der Schweiz, genutzt werden, um die Behandlungsangebote für opiatabhängige Personen zu erweitern.
Auch die DAH (Deutsche Aids Hilfe)äußerte sich in einer Pressemitteilung zur Entscheidung der Fortführung der Diamorphinbehandlung und bezeichnete diese als einen ersten wichtigen Schritt. Neben den überaus positiven Ergebnissen der Studie, betonte Dirk Schäffer, Referent für Drogen und Strafvollzug, dass es nun wichtig sei, dieser Behandlung den Weg zur Regelbehandlung zu ebnen, sowie den gesundheitspolitischen und ethisch nicht vertretbaren Aspekt, vielen anderen Heroinkonsumenten den Zugang weiter zu verwehren.
Dr. Escobar Pinzón (Bundesgeschäftsführer DAH e.V.) äußerte, dass sich die widerwillige Zustimmung darin ausdrücke, dass das BtmG nicht geändert werden solle und somit die Zulassung von Heroin als Medikament verhindert werde.
Allerdings wurden sowohl von Stöver als auch von der DAH die CDU-Politiker hervorgehoben, die die Notwendigkeit dieser Behandlung erkannt haben, sich für diese eingesetzt haben und die Haltung ihrer Partei dadurch nicht widerspruchslos hingenommen haben.
Die Diamorphinbehandlung ist im Rahmen des Modellprojekts zu überzeugenden Ergebnissen gekommen, weshalb eine weitere Verhinderung der Zulassung von Heroin als Medikament und der Übernahme dieser Behandlungsform als Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen nicht verständlich ist. Die offenbar positiven Auswirkungen für die Patienten und die Stabilisierung ihrer Situation sowie die Reduzierung der Kriminalität sollten Gründe genug sein, den betroffenen Personen diese lebenswichtige und notwendige Behandlung zu gewähren.
Quellen:
http://www.gesundheit-adhoc.de/index.php?op=show&msgNr=3354
http://www.akzept.org/aktuelles.html
Weniger Raucher
Immer weniger Menschen in Deutschland rauchen. Vor allem die Raucherquote bei jungen Menschen habe sich wesentlich verringert. In einer aktuellen Studie aus den USA wurde aufgezeigt, dass vor allem junge Menschen einen erfolgreichen Ausstieg aus dem Rauchen schaffen, da sie es häufiger versuchen. Diesen Trend hat auch die Tabakindustrie wahrgenommen, sodass sie in den letzten Jahren vor allem bemüht war, junge Menschen für das Rauchen zu gewinnen. Allerdings hat sich mittlerweile ein Klima entwickelt, indem es vor allem jungen Menschen erleichtert wird, das Rauchen aufzugeben.
Vor allem unter jungen Menschen ist die Raucherquote in den letzten sechs Jahren um 10 % auf 18% im Jahr 2007 zurückgegangen. Dies hat unterschiedliche Ursachen, jedoch konnte in den USA während einer Studie nachgewiesen werden, dass junge Menschen viel häufiger den Rauchausstieg versuchen als ältere Personen. Demnach haben es bei den 18-24-Jährigen 84 % ernsthaft versucht, mit dem Rauchen auszuhören, bei den 35-64-Jährigen hingegen nur 66 %. Dabei bleibt auch ein größerer Anteil der jungen Erwachsenen tatsächlich rauchfrei als bei der älteren Untersuchungsgruppe.
John Pierce, Studienleiter der Forschung, sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören, bei jungen Menschen deshalb höher ist, weil sie es häufiger versuchen.
Des Weiteren haben Recherchen in internen Unterlagen der US-amerikanischen Zigarettenhersteller ergeben, dass gezielt Marketingstrategien entwickelt wurden, um junge Raucherinnen und Raucher oder erst kürzlich ausgestiegene Raucher, wieder für das Rauchen zu gewinnen. Als Beispiel seien die Light-Zigaretten erwähnt, bei denen Studien der Tabakindustrie aufweisen, dass die RaucherInnen dieser Light-Zigaretten eine niedrigere Ausstiegswahrscheinlichkeit haben. Zusätze wie z.B. Menthol oder die Reduzierung des Nikotingehalts waren nachweislich nur Strategien, um die jungen RaucherInnen zu behalten.
Die aktuellen Zahlen hingegen zeigen, dass die Pläne der Tabakindustrie nicht funktioniert haben. Einer Studie zufolge, die sich mit den Auswirkungen sozialer Netzwerke beschäftigte, sei die Entscheidung, nicht mehr zu rauchen, keine völlig individuelle, sondern unbewusst durch den Einfluss des sozialen Netzwerks getroffene Entscheidung. In der Studie zeigte sich, dass meist ganze Gruppen den Rauchausstieg anstrebten.
Wenn sich also das Nichtrauchen als eine soziale Norm etabliert, da das Rauchen bereits ein zunehmend schlechteres Image hat und Raucher bereits an den Rand sozialer Netzwerke gedrängt werden, entstehen mehr rauchfreie Zonen, die wiederum Auswirkungen auf die jungen Menschen haben. John Pierce zeigte in seinen Studien weiterhin auf, dass ein rauchfreies Elternhaus ebenfalls entscheidenden Einfluss auf die Ausstiegsraten unter jungen Menschen hat. So haben junge Erwachsene, in dessen elterlichen Wohnung nicht geraucht wird, eine 4x höhere Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Ausstieg. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Rauchausstiegs jedoch ab.
Quelle:
http://www.drugcom.de
Langjähriger Cannabiskonsum doch hirnschädlich?
Bisherigen Untersuchungen zufolge, hat langjähriger Cannabiskonsum keine dauerhaften Auswirkungen auf die Funktionen des Gehirns, wie z.B . die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen oder Erinnern.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus Australien zeigte jetzt jedoch, dass dennoch bei dauerhaftem Konsum Auswirkungen festgestellt werden können.
Das Forschungsteam untersuchte 15 männliche Cannabiskonsumenten, die seit mindestens zehn Jahren mehr als 5 Joints pro Tag rauchen und weder andere illegale Drogen konsumieren noch neurologische oder psychiatrische Erkrankungen aufweisen. Die Kontrollgruppe bestand aus 16 abstinenten männlichen Personen.
Mit Hilfe einer Magnetresonanztherapie (MRT) wurden die Personen untersucht. Es wurde festgestellt, dass zwei Hirnregionen bei den Cannabiskonsumenten ein niedrigeres Volumen aufzeigten. Der Hippocampus (hauptsächlich für das Lernen und Abspeichern neuer Informationen zuständig) war um 12 % kleiner als bei den abstinenten Personen. Die Amygdala (zur Steuerung von Emotionen wie Angst und Aggression) war ca. 7 % kleiner als bei der Kontrollgruppe.
Daraus wird geschlussfolgert, dass diese Ergebnisse bisherigen Ansichten widersprechen und den Schluss nahe legen, dass starker täglicher Konsum toxische Auswirkungen auf das Hirngewebe haben kann.
Quelle:
http://www.drugcom.de/?uid=c5efee5d876249c1144af8460c70626d&id=aktuelles&idx=631
Alkoholeinfluss hat Auswirkungen auf riskantes Verhalten
In einer neuen Studie des US-amerikanischen National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism im Bereich der Hirnforschung wurden Ergebnisse veröffentlicht, nach denen Alkohol einen erheblichen Einfluss in Bezug auf riskanteres Verhalten hat.
Die Forschung hat ergeben, dass durch die Wirkung von Alkohol die Hirnaktivitäten in Regionen, die für die Erkennung von Gefahren oder bedrohlichen Situationen zuständig sind, reduziert werden. Unter Alkoholeinfluss begibt man sich demnach eher in Gefahr als im nüchternen Zustand, da man die Gefahr nicht als eine Gefahr wahrnimmt.
In einem Experiment wurden 12 Testpersonen entweder eine Alkohollösung oder Placebo intravenös zugeführt und eine funktionelle Magnetresonanztherapie (fMRT) durchgeführt, anhand derer man die Aktivitäten des Hirns feststellen kann. Der Promillewert belief sich auf 0,8. Im Anschluss wurden den Testpersonen Bilder gezeigt, die Menschen mit neutralem oder ängstlichem Gesichtsausdruck zeigten. Mithilfe der fMRT konnte festgestellt werden, dass bei den nüchternen Personen eine erhöhte Hirnaktivität beim Ansehen der ängstlichen Gesichtsausdrücke stattfand. Bei den alkoholisierten Testpersonen wurde keine erhöhte Hirnaktivität festgestellt. Dies lässt die Forscher darauf schließen, dass Alkohol dazu führt, dass man nicht mehr zwischen bedrohlichen und nicht bedrohlichen Situationen unterscheiden kann.
Diese Wirkung des Alkohols mag z.B. auf Partys angenehm sein, da es einfacher sei, auf andere Personen zuzugehen. Allerdings kann es auch dazu kommen, dass man sich leichter in einen Streit verwickelt oder in körperliche Auseinandersetzungen, da eine gefährliche oder bedrohende Situation nicht mehr richtig wahrgenommen werden kann.
Quelle:
www.drugcom.de
Warnung: Bleispäne in Cannabis
Ein bekanntes Risiko beim Cannabiskonsum besteht in den Streckmitteln, die dem illegalen Cannabis eventuell hinzugefügt werden.
Marihuana wird u.a. mit Zucker oder Quarzsand, aber, in letzter Zeit verstärkt aufgefallen, auch mit extrem gefährlichen Bleispänen gestreckt. Diese Bleispäne können zu einer akuten Bleivergiftung führen (Anzeichen sind blasse Hautfarbe, schwere Bauchkrämpfe („Bleikolik“), langsamer Puls und hoher Blutdruck). Ohne spezielle Medikamente kann so eine Bleivergiftung zu einer chronischen Vergiftung führen, da Blei wasserlöslich ist, sich somit in allen Geweben anlagert und nur schlecht wieder ausgeschieden werden kann.
Bei Verdacht auf eine Bleivergiftung wird geraten, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Die ärztliche Schweigepflicht wird dabei eingehalten.
Quelle: http://www.drugcom.de/?uid=4a703bf42416dcaae5b988169e2fd136&id=aktuelles&idx=609
Infostände 2008
19.1.08 Infostand Fusion Club
25.1.08 Infostand Fusion Go!Parc
22.2.08 Infostand Fusion Club
14.3.08 Infostand GOPARC Münster
16.5.08 Infostand Club Favela Münster
24.5.08 Infostand Fusion Club
06.6.08 Infostand GOPARC Münster
28.6.08 Infostand Ruhr in Love Oberhausen